Autovermietung Terstappen im Amadeus

Amadeus hat die deutsche Autovermietung Terstappen in das globale Vertriebssystem (GDS) eingespeichert. Damit haben weltweit mehr als 90.000 Reisebüros direkten Zugriff auf den Autovermieter.

Terstappen betreibt eine Flotte von 4.000 Fahrzeugen und ein Netz von mehr als 50 Stationen. In den vergangenen zwei Jahren hat Terstappen das Stationsnetz zügig ausgebaut und ist heute an den wichtigsten deutschen Flughäfen vertreten mit neuen Stationen in den Terminals in Frankfurt am Main, München, Stuttgart, Hamburg, Berlin-Tegel und Düsseldorf. Amadeus ist der erste Technologie-Anbieter, der Terstappen in sein Reservierungssystem aufnimmt und damit den stationären und den Online-Reisebüros weltweit zur Verfügung stellt.

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SG Equipment Finance übernimmt PEMA

Der Nutzfahrzeugvermieter PEMA hat einen neuen Inhaber! SG Equipment Finance gab jetzt die 100%ige Übernahme der PEMA GmbH bekannt, einem der führenden Truck- und Trailervermieter mit einem Mietpark von über 15.000 Einheiten.

Der Kaufvertrag, der am 3. Juli unterzeichnet wurde, gilt vorbehaltlich der Zustimmung der europäischen Aufsichtsbehörden.

Die 1976 gegründete PEMA GmbH mit Hauptsitz in Herzberg am Harz beschäftigt 500 Mitarbeiter und betreut rund 4000 Kunden. 2007 wurde ein Nettoergebnis von 22 Mio. Euro erzielt; auch die Entwicklung in 2008 ist erfreulich. Das Unternehmen hat sich in der Transportbranche als Vorreiter für Truck- und Trailervermietung einen Namen gemacht und bietet Full-Service-Dienstleistungen wie Wartung, Reifenservice, Reparatur und administrative Tätigkeiten.

Über ein internationales Netzwerk mit 26 eigenen Vertriebsbüros und Werkstätten in acht Ländern stellt PEMA seine Leistungen in Belgien, Dänemark, Deutschland, Polen, Rumänien, Schweiz, Slowakei und Tschechien zur Verfügung. Die Fahrzeugflotte hat sich in den letzten vier Jahren verdoppelt; das Interesse von Transportunternehmen nach größerer finanzieller Flexibilität ist ungebrochen und wird das Vermietgeschäft noch weiter wachsen lassen.
SG Equipment Finance ist ein führender europäischer Anbieter für Absatz- und Objektfinanzierung und mit einem umfassenden Netzwerk von mehr als 100 Niederlassungen in 23 Ländern weltweit tätig. Die Gruppe erzielte im vergangenen Jahr ein Neugeschäft von rund 10 Mrd. Euro und verwaltet Managed Assets in Höhe von 22 Mrd. Euro. SG Equipment Finance betreut in den Transport-, Industriegüter- und High-Tech-Märkten mehr als 170.000 Kunden, davon über 60.000 Kunden allein in Deutschland.

„Wir freuen uns über den erfolgreichen Abschluss der Transaktion, mit der wir auf die Kompetenz von PEMA in der Truck- und Trailervermietung aufbauen können. Sie ist eine ideale Ergänzung zu unserem Finanzierungsangebot im Transportbereich,“ sagte Jean-Francois Gautier, Vorsitzender des Geschäftsbereichs Specialised Financial Services bei der Société Générale.

Thomas Manns, Geschäftsführer der PEMA, erklärte: „Die Akquisition von PEMA durch SG Equipment Finance wird es uns ermöglichen, durch die Zusammenarbeit mit einem international tätigen Finanzierungsspezialisten die Entwicklung der Firma kontinuierlich voranzutreiben. Es ist unser Ziel, ein führender Truck- und Trailervermieter mit Full-Service in Europa zu werden.“

Die Übernahme fügt sich in die Strategie von SG Equipment Finance ein, das Leistungsspektrum durch ein ergänzendes Miet- und Serviceangebot mit hoher Flexibilität und Qualität auszubauen. Damit möchte die Gruppe der wachsenden Nachfrage nach Gütertransporten im europäischen Raum gerecht werden. SG Equipment Finance wurde bei der Transaktion vom deutschen M&A-Team von SG CIB (Société Générale Corporate & Investment Banking) unterstützt.

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Lkw Vermietung – Truck in Carbon-Optik

Mercedes-Benz CharterWay hat einen Actros V8 1851 LS mit Kofferauflieger sowie einen Viano X-Clusive V6 3.0 CDI komplett in Carbon-Optik bekleben lassen. Ab sofort können die Fahrzeuge für besondere Marketingeinsätze und Events als Showfahrzeuge gebucht werden.

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KLVrent Nutzfahrzeugvermietung mit individuellem Service

Als eine der noch wenigen herstellerunabhängigen und inhabergeführten Nutzfahrzeugvermietungen bewährt sich KLVrent seit über 35 Jahren am Markt. Inzwischen ist der Vermieter mit seinem umfangreichen Mietfuhrpark an insgesamt neun Standorten in Deutschland vertreten.

Die Wirtschaftskrise hat besonders im Nutzfahrzeugmarkt seine Spuren hinterlassen. Trotz des teilweise dramatischen Auftragsrückgangs konnte KLVrent die Tiefen der Krise überwinden und ist nun wieder
auf Wachstum ausgerichtet.

„Natürlich war die letzte Zeit nicht einfach für uns, doch es hat auch gezeigt, dass sich Qualität, Service, Kundennähe und ein Team aus motivierten Mitarbeitern bewähren, so Geschäftsführer Stefan Kaltenhauser gegenüber NFM.

Besonders nach den Auswirkungen der schweren Wirtschaftskrise ist Miete eine der besten Möglichkeiten, flexibel auf Veränderungen zu reagieren und für alle Herausforderungen des Marktes gewappnet zu sein. Nutzfahrzeugmiete macht die Kunden unabhängig und frei von langfristigen finanziellen Verpflichtungen. Sie können das Fahrzeug jederzeit zurückgeben bzw. gegen ein anderes Fahrzeug tauschen – je nach Auftragslage -. Außerdem bleiben sie durch die Miete liquide und haben außer der monatlichen Mietrate keinerlei Belastung.

Zusätzlich übernimmt KLVrent das komplette Fahrzeugmanagement, d. h. die Nutzfahrzeugvermietung überwacht alle gesetzlichen Untersuchungen und Kundendienste, bietet 24-Stunden-Pannennotruf, hilft bei evtl. Schadensabwicklung, übernimmt die Mautabrechnung und bietet eine Reifenbetreuung bei über 3.600 Reifenpartnern europaweit. Auch ein innovatives Preissystem und Kooperationen mit verschiedenen Partnern wie beispielsweise Europcar und DKV bieten KLVrent-Kunden viele Vorteile.

Das Service-Portfolio soll weiter ausgebaut werden. Im Bereich Service plant das Unternehmen dieses Jahr eine Digitalisierung der Fahrzeugüber- und rückgabeprozesse. Durch diese Digitalisierung wird die Fahrzeugübergabe für die Kunden zukünftig komfortabler und schneller und kann mittels Smartphone oder ähnlichem Kommunikationseinrichtungen abgewickelt werden.

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Hohe Zuschäge für Winterreifen

Autovermieter lassen sich die Ausrüstung mit Winterreifen teuer bezahlen. Zu diesem Schluss kommt die Stiftung Warentest. In einem Test wurde bei den Vermietern zweimal ein Fahrzeug in der Golfklasse für ein Wochenende gebucht, einmal mit und einmal ohne Winterreifen. Der Aufschlag für die Winterbereifung betrug zwischen 15 und 58 Euro.

Die Autovermieter sind nicht verpflichtet, ihre Mietwagenflotte mit Winterreifen auszustatten. Möglich macht das eine Feinheit in der gerade verabschiedeten Winterreifenverordnung. Demnach ist nicht der Halter, sondern der Fahrer für eine angepasste Bereifung verantwortlich. In der Praxis bedeutet das, dass der Mietwagenkunde unter Umständen für Schäden am Mietwagen haften muss, wenn er auf die Winterreifen verzichtet hat. Denn wer bei den derzeitigen, winterlichen Straßenverhältnissen mit Sommerreifen unterwegs ist, handelt nach Ansicht vieler Versicherer grob fahrlässig.

Die Mietwagenfirmen argumentieren, dass ihnen durch die zusätzliche Ausrüstung mit Winterreifen auch zusätzliche Kosten entstünden. Diese würden sogar nur zum Teil auf die Kunden umgelegt werden, weil der Preiskampf in der Branche keine komplette Umlage erlaube.

Der ADAC hält dagegen, dass die verlangten Zuschläge in keinem Verhältnis zu den tatsächlichen Kosten liegen würden. Schon mit einigen Kunden die Winterreifen dazu buchen, hätten die Vermieter die zusätzlichen Kosten wieder raus. Zumal ohnehin rund 80 Prozent der Mietwagenflotte wintertauglich ausgestattet sei, so der ADAC. Ganzjahresreifen haften bei winterlichen Straßenverhältnissen zwar nicht so gut wie Winterreifen, allerdings deutlich besser als Sommerreifen.

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Trend geht zur Lkw Vermietung

Immer mehr Speditionen in Deutschland mieten einen Lkw statt ihn zu kaufen.
Bedingt durch die Wirtschaftskrise und insgesamt kürzer laufender Aufträge sind die Logistikunternehmen zurückhaltend und bauen keine großen eigenen Nutzfahrzeugflotten auf. Stattdessen mieten sie diese direkt vom Lkw-Hersteller oder einem der zahlreichen Vermieter. Kostenmäßig ist dies laut der Strategieberatung Bain & Company in absoluten Zahlen betrachtet zwar teurer als der Lkw-Kauf, aber flexibler und weniger kapitalintensiv. Der Vorteil: Bei einer krisenbedingten Transportflaute wird der Mietvertrag einfach gekündigt, es stehen keine kostentreibenden Fahrzeuge herum.

Der deutsche Markt hat allerdings noch Wachstumspotenzial im Vermietungsgeschäft von Lkw. Während in Großbritannien und Skandinavien zwischen 25 und 30 Prozent aller neu zugelassenen schweren Lkw vermietet werden, sind es in Deutschland nur rund sieben Prozent – Tendenz steigend. Bis zum Jahr 2013 werden laut der Studie von Bain & Company rund zehn Prozent aller neuen Lkw in die Miete gehen, innerhalb von zehn Jahren ist ein Anteil von bis zu 20 Prozent möglich. In Deutschland werden die Lkw derzeit vor allem über herstellereigene Vermieter wie Charter Way von Mercedes Benz oder Volvo Financial Services von Volvo Trucks gemietet. In anderen Ländern sind herstellerunabhängige Vermieter stark.

Kategorie: Nachrichten am 21.September 2010. Kommentare deaktiviert.

Zukunftsmarkt LKW-Vermietung

Die Wirtschaftskrise hat bei den Speditionen zu einer Flexibilisierung der Flotte durch einen höheren Mietanteil geführt. Dies wird den Vermietmarkt für LKW in Deutschland wie auch in vielen anderen europäischen Ländern nachhaltig stärken. Gleichzeitig befinden sich die herstellerunabhängigen LKW-Vermieter nach der Krise in einer Schwächephase. Die LKW-Hersteller nutzen die Situation, um dieses strategisch wichtige und ertragsstarke Geschäft zu erobern.

Der Absatz schwerer LKW unterliegt von je her starken konjunkturellen Schwankungen. 2009 reduzierte er sich von 102.000 auf 61.000 Einheiten. Das Kraftfahrtbundesamt verzeichnete über 60.000 Abmeldungen bei mautpflichtigen LKW in den ersten neun Monaten des Jahres 2009. Einige LKW-Vermieter konnten weniger als die Hälfte ihres Fuhrparks vermieten, was zu einer Serie von Insolvenzen und Beinahe-Insolvenzen gerade bei kleinen und mittelständischen Unternehmen führte. Die überlebenden Firmen haben ihre Flotten fast ausnahmslos um zehn bis 50 Prozent verringert.

In der Jahresmitte 2010 führte der Aufschwung zu einem Boom bei der Vermietung schwerer LKW. Denn die Speditionen zögern angesichts oft kürzer laufender Transportverträge und verhaltener Konjunkturprognosen noch bei der Anschaffung neuer LKW. Sie bevorzugen den zwar absolut gesehen teureren, dafür aber flexibleren und weniger kapitalintensiven Weg der Miete. Die Folge ist, dass derzeit kaum noch unvermietete Einheiten auf dem Markt zu haben sind und Vermieter eine zunehmend wichtige Kundengruppe für die LKW-Hersteller werden. Gleichzeitig nutzen die LKW-Hersteller den Boom, um eigene, markenexklusive Vermietungen aus- und aufzubauen.

Die Vermietung hat in Deutschland und in vielen anderen europäischen Ländern noch großes Wachstumspotenzial: Während in Großbritannien und Skandinavien zwischen 25 und 30 Prozent aller neu zugelassenen schweren LKW vermietet werden, waren es in Deutschland bis zum Jahr 2006 nur vier bis fünf Prozent. Im letzten Jahr stieg dieser Anteil bereits auf sieben Prozent und wächst weiter. “Unserer Analyse zufolge werden bereits 2013 zehn Prozent aller neuen LKW in die Miete gehen”, sagt Dr. Jörg Gnamm, Partner und Nutzfahrzeug-Experte bei Bain & Company. “Und innerhalb von zehn Jahren könnte der Mietanteil dauerhaft auf bis zu 20 Prozent steigen.” Welches Potenzial die Miete hat, zeigt der US-Markt, in dem rund die Hälfte aller neu zugelassenen schweren LKW Mietfahrzeuge sind. “Das Vermietgeschäft bietet die Chance, unseren Kunden ein noch breiteres und flexibleres Angebot zur Steigerung ihrer Transporteffizienz zur Verfügung zu stellen und sie über längere Zeiträume zu begleiten. So wird es künftig an jedem MAN Truck & Bus Center auch einen MAN-Rental-Stützpunkt geben”, sagt Dr. Frank Hiller, Vorstand Marketing, Sales und Services der MAN Nutzfahrzeuge AG.

Strategisch wichtiger Markt für LKW-Hersteller
Europaweit ist der LKW-Mietmarkt derzeit überwiegend in der Hand herstellerunabhängiger Vermieter, die meist mehrere LKW- und Trailer-Marken anbieten. In Deutschland sind vor allem herstellereigene Vermieter stark, die hierzulande rund 30 Prozent des Mietmarkts abdecken. Mercedes-Benz bietet über die Tochter CharterWay bereits seit 1992 Miet-LKW an und auch Volvo Financial Services ist langjährig in der Vermietung aktiv. 2007 etablierte sich DAF mit der Übernahme des Truck Center Hauser durch seinen Finanzarm PacLease. Im darauffolgenden Jahr wurden ScanRent und MAN Rental gegründet. 2009 übernahm MAN zudem die Mehrheit am Vermieter EURO-Leasing und belegte aus dem Stand Platz zwei in der Kundenwertung, nur knapp hinter CharterWay. Im Juli 2010 startete Renault unter dem Label Renault Trucks Rent & Drive eine Mietkooperation mit einem großen Händler. Somit ist nur noch IVECO ohne eigenen deutschen Vermietarm.

“Die europäischen Hersteller haben in den vergangenen Jahren erkannt, dass sie in das Vermietgeschäft einsteigen müssen”, sagt Bain-Experte Gnamm. “Das derzeitige und noch zu erwartende Wachstum des Mietmarkts bietet ihnen eine gute Gelegenheit, dieses Geschäft profitabel und ohne Anlaufverluste auszubauen.”

Für den Einstieg der LKW-Hersteller in den wachsenden Mietmarkt gibt es eine Reihe von Gründen mit hoher strategischer Bedeutung:

Bindung des Kundenstamms: Wächst der Mietmarkt wie von Bain & Company prognostiziert bis 2013 auf zehn Prozent des Neuwagenmarkts, läuft ein Hersteller ohne attraktive Mietangebote Gefahr, bis zu zehn Prozent seines Kundenstamms zu verlieren. Die Mehrheit dieser Kunden kann erhalten werden, wenn eigene attraktive Mietangebote vorhanden sind. Etwa zwei Prozent der Kunden wechseln auch dann zu einer anderen Marke. Ein eigenes Mietangebot erlaubt aber auch, abwandernde Kunden vom Wettbewerb zu gewinnen.

Ausschöpfen zusätzlicher Ertragspotenziale: Miet-LKW verlängern die Wertschöpfungskette der LKW-Hersteller erheblich, indem sie zusätzliche Erträge schaffen – nicht nur bei Mieteinnahmen, Wartung und Ersatzteilen, sondern auch bei Dienstleistungen wie Reifenservice, Mautabrechnung, Telematik-Mehrwertdiensten wie der laufenden Überwachung und Dokumentation von Transporten sowie dem anschließenden Gebrauchtfahrzeuggeschäft.

Sicherung der Werkstattauslastung: Da die herstellereigenen Miet-LKW ausschließlich in Vertragswerkstätten gewartet und mit herstellereigenen Ersatzteilen ausgestattet werden, wird durch das Vermietgeschäft die Auslastung des markeneigenen Servicenetzes gestärkt. Das kurbelt zugleich das für den Gesamtertrag der Marke wichtige Aftersales-Geschäft mit Ersatzteilen an.

Erschließung neuer Märkte: Für Hersteller kann die Vermietung von LKW zudem ein Mittel sein, um bisher schwach oder noch gar nicht penetrierte Länder zu erschließen. In vielen Märkten gibt es noch Potenziale für einen höheren Mietanteil, die dazu genutzt werden können, Kunden mit der eigenen Marke vertraut zu machen.

Vermietungs-Risiken müssen kontrolliert werden
Durch den Einstieg in das Vermietgeschäft erhöhen LKW-Hersteller jedoch nicht nur ihre Ertragspotenziale, sondern auch das im Konzern gebundene Kapital erheblich. Dies lässt die operativen und zyklischen Risiken steigen. Zum Ausgleich muss eine möglichst gute Auslastungsquote der Vermietflotte im laufenden Geschäft erreicht werden, um den operativen Cashflow zu optimieren.

“Hersteller erreichen in der Vermietung nur eine geringe Rentabilität des eingesetzten Kapitals, die mit durchschnittlich rund drei Prozent deutlich unter der von herstellerunabhängigen Vermietern liegt”, sagt Bain-Berater Gnamm. Der Grund hierfür liegt in der ausschließlichen Nutzung der teuren Markenwerkstätten und Markenersatzteile sowie in vergleichsweise geringen Rabatten für die eigenen Vermiettöchter. “Systemweit wird diese geringere Rentabilität jedoch durch zusätzliche Erträge im Neuwagengeschäft, in der Wartung, bei Ersatzteilen und im anschließenden Gebrauchtwagengeschäft kompensiert”, so Gnamm.

Durch die Vermietung steigen die mittelfristigen zyklischen Risiken von LKW-Herstellern. Die Nutzfahrzeugbranche ist traditionell hohen Konjunkturschwankungen ausgesetzt. In konjunkturell schwachen Zeiten werden die Kunden ihre Mietfahrzeuge zuerst stilllegen – in der letzten Krise durchschnittlich 30 Prozent. Diese LKW können in Krisenzeiten zunächst weder verkauft noch neu vermietet werden, sondern sind vorübergehend brachliegendes Kapital. “Hersteller, die in nennenswerten Dimensionen ins Vermietgeschäft einsteigen, müssen deshalb eine adäquate Risikovorsorge betreiben”, rät Bain-Partner Gnamm.

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Lkw Vermietung

Sowohl an Wochenenden als auch zum Monatsenden boomt das Geschäft mit Umzugswagen.  Aber Vorsicht:  Wer den neuen Pkw-Führerschein (Klasse B) besitzt,  darf nur Fahrzeuge bis 3,5 Tonnen bewegen.  Wer noch die alte Klasse 3 hat,  darf Lkw bis 7,5 Tonnen Gesamtgewicht fahren.

Tipp
Zum Monatsende und zum Wochenende empfielt es sich min. 7 Tage vor Anmietung zu reservieren.  Gerade im Lkw-Verleih sind kleine,  lokale Anbieter oftmals die günstiger.  Nachteil: Oft müssen die Fahrzeuge am gleichen Ort zurückgegeben werden.

Kategorie: Nachrichten am 9.August 2010. Kommentare deaktiviert.