Der neue VW Caddy

Noch mehr Platz als bisher bei weniger Verbrauch verspricht VW für den neuen Caddy. Als Bluemotion genügen dem Van 4,9 Liter.

VW wertet die preiswerte Touran-Alternative Caddy auf. Mit dem neuen Markengesicht sieht der Praktiker frischer aus. Der nun auch hier serienmäßige Schleuderschutz ESP verbessert die Fahrsicherheit.
Der bei Handwerkern und (etwas aufgerüstet) bei Familien beliebte Hochdachkombi trägt nun den unter anderem vom Golf und Touran bekannten schmalen Kühlergrill und die kantigen Leuchten. Aufgewertet präsentiert sich auch der Innenraum, wo es nun serienmäßig eine ausbaubare zweite Sitzreihe gibt. Das Stauvolumen der fünfsitzigen Version wächst so auf bis zu 3030 Liter. Wer sieben Sitzplätze benötigt, für den steht gegen Aufpreis eine dritte Sitzreihe parat.

Sechs Motoren im Angebot
Die Motorenpalette umfasst sechs Triebwerke mit einem Leistungsspektrum von 75 PS bis 140 PS. Die Diesel arbeiten alle mit der sparsamen und leisen Common-Rail-Einspritzung und haben einen Dieselpartikelfilter an Bord. Für den Selbstzünder mit 102 PS steht ein Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe im Bestellformular, der 140-PS-Diesel ist wahlweise mit einem Sechsgang-DSG-Getriebe erhältlich. Die Version mit 110 PS wird ausschließlich in Kombination mit einem Allradantrieb ausgeliefert.

In Sachen Kraftstoffverbrauch am genügsamsten ist der kleinste Diesel mit Blue-Motion-Technology. Dank Start-Stopp-System und Bremsenergie-Rückgewinnung schluckt der 102-PS-Selbstzünder nur 4,9 Liter pro 100 Kilometer. Auf Benzinerseite steht ein 1,2-Liter-TSI-Motor mit 86 PS und 105 PS zur Wahl. Darüber hinaus bleibt die Erdgasversion 2.0 Ecofuel mit 109 PS weiter im Programm.

Mehr Sicherheit serienmäßig
Bei der Sicherheitsausstattung legt der Caddy zu: Serienmäßig an Bord ist nun der Schleuderschutz ESP sowie ein Tagfahrlicht. Gegen Aufpreis gibt es beispielsweise eine Dachreling sowie ein Radio-Navigationssystem.

Unverändert bleibt das Konzept. Dank der beiden seitlichen Schiebetüren stellen auch enge Parklücken beim Ein- oder Aussteigen kein Problem dar. Im Inneren finden bis zu sieben Personen Platz, allerdings sollten die Passagiere auf der dritten optionalen Sitzbank möglichst kurze Beine haben. Dagegen können sich Benutzer der Dreiersitzbank in der zweiten Reihe uneingeschränkt wohlfühlen.

Hartplastik statt Kuschelkunststoff
Um den preislichen Abstand zum Touran zu wahren, ist die Innenausstattung insgesamt einfacher gehalten, der Anteil an pflegeleichten Kunststoffflächen ist größer. Auch beim Fahrkomfort gibt sich der Caddy etwas ruppiger, fährt er doch auf einer Nutzfahrzeugtypischen starren Hinterachse statt mit Einzelradaufhängung.